A
A&R: Abkürzung für “Artist & Repertoire”, ist der redaktionelle Teil einer Plattenfirma. Dieser kümmert sich um eingeschickte Demos, Trendforschung und Auswahl der Interpreten.

Acid Jazz: in England entstander Instrumental-Musik Stil. Ist einer der zahlreichen Vorläufer von BigBeat und ist eine Mischung aus Jazz und Hiphop-Beats. Wurde während der 90er Jahre auch in vielen Hiphop-Clubs gespielt.

Act: engl.: Akt. Bezeichnung für Band, Gruppe, MC, DJ, Interpret.

Add Lips: Bedeutet das eine zusätzliche Tonspur mit Hintergrund-Vocals hinzugefügt wird um dem Song mehr Volumen zu geben und interessanter zu machen. Synonym für “Second Vocals” und Back Ups

Afficial Nast: USAmerikanisches Plattenlabel, gegründet von der Onyx-Crew.

Afrocentricity: siehe Afrozentrismus

Afrozentrismus: Bezeichnung für die Theorie, daß der Ursprung allen Lebens in Afrika liegt. Eine gerne genanntes Argument für die “Back to Africa”-Bewegung in den USA, die einen schwarzen Staat für alle Afros auf dem afrikanischen Kontinent propagiert. Anhänger dieser Theorie sind unter anderem Public Enemy, der X-Clan, Ice Cube und KRS One. Sie fordern eine Rückbesinnung der Afroamerikaner auf ihre Herkunft und die afrikanische Kultur.

Alte Schule: = Oldschool

ASCAP: Abkürzung für American Society Of Composers, Authors And Publishers, ist die erste Urheberrechtsgesellschaft der USA zum Schutz vor Raubkopieren usw., mit dieser Geselschaft wurden die Künstler und ihre Werke urheberrechtlich geschützt und das kopieren wurde dadurch illegal. (ähnlich der deutschen GEMA).

Atlantic Records: Plattenfirma aus den USA, wurde 1948 von Ahmet Ertegun gegründet als Label für Jazz, Funk und Soul wurde dann 1967 von Warner Bros. gekauft. Die Firma hatte schon viele Hip Hop Gruppen unter Vertrag gehabt und wird oft als Wegbereiter schwarzer Unterhaltung bezeichnet.

Attitude: (engl.: “Standpunkt”) Synomym für Einstellung.

Auflegen: von “Platten auflegen”. Deutsche Bezeichnung für DJing

AV8: Independent HipHop-Label aus New York-Manhattan (USA), wurde gegründet Mitte der 90er Jahre. Es ist bekannt für Singleveröffentlichungen im Underground und ein bekannter Produzenten bei AV8 war z.B. der Crooklyn Clan.

B
Backspin: l. DJ-Technik bei der die Platte mit hoher Geschwindigkeit zurückgedreht wird. Diese oft auch als Rewind bezeichnete Technik wird vor allem als Übergang zu einem neuen Lied eigesetzt, wenn ein softes Fading nicht gewünscht wird. 2. Name eines HipHop-Magazins aus Hamburg, das deutschlandweit erscheint.

Backstage: (engl.: hinter der Bühne) Aufenthaltsräume für die Künstler hinter der Bühne zum ausruhen und vorbereiten auf die Show, die dem Publikum nicht frei zugänglich sind.

Bad: (engl.: schlecht) Slang für “gut” oder “geil”.

Bad Boy Entertainment: Record Label wurde 1993 von Sean Combs (P. Diddy) gegründet. Besonders in den 90er Jahren ein sehr erfolgreiches Label.

Bag up: 1.Slangausdruck : “von den Bullen erwischt werden“. 2.Synonym für Geschlechtsverkehr.

Bananas: l. sind bestimmte Tonabnehmersysteme (hergestellt von Tonar und Stanton), deren Form wie eine Banane aussehen und deshalb Bananas genannt werde.

Bassdrum: ist der tiefe dumpfe Schlag des Beats und deshalb eines der wichtigsten Instruments eines Tracks.

Bassline: Die Basslinie (deutsch: Basslauf) ist ein wiederkehrend Folge von tiefen Tönen die dem Track einen guten Sound verpasst. Es ist ein wichtiges Element im Track. Oft wirkt sie auch als einen unterbewußt “antreibenden” Effekt.

Battle: (englisch: Schlacht).1. Im Hip-Hop ist es eine Auseinandersetzung 2er Mc´s oder 2er Cru´s, die gegeneinander rappen. Es ist ein friedliches Wortgefecht ohne Gewalt. Die Beteiligten können ihr Können unter Beweis stellen und so finden sie heraus, a) was die jeweiligen Teilnehmer drauf haben und b) wer der bessere is. Das Battle ist ein fester Bestandteil des Hip Hop´s und ist sehr beliebt. Der Sinn ist einfach: Battles Sorgen für eine Gewaltlose Auseinandersetzung der Jugendlich Kids, denn ohne Battles würden wahrscheinlich noch mehr Jungkriminelle im Knast sitzen und es würden mehr Jugendliche sterben.

Battlemixer: (deutsch: Wettkampfmischpult). Es ist eine auf das Wesentliche beschränkte Form des Mischpults, hat aber meist nur 2 oder 3 Kanäle und immer einen Crossfader. Er wird auf Battles immer benutzt, da er extrem Platz spart und die Turntables so näher zusammen stehen. Somit hat der DJ eine höhere Aktions-Geschwindigkeit bei den Battles.

Bay Area: Siehe Westcoast.

Bay Area Hip-Hop Coalition: (USAmerikanische) Organisation gegründet von Benny B. Diese Organisation klärt die breite Öffentlichkeit über die Hip Hop Kultur auf. Außerdem bringt sie der Öffentlichkeit die Grundlagen des Hip Hops nah.

B-Boy: Bezeichnung für einen Breakdancer, die von Kool DJ Herc stammt. In den 80er wurde dieser Begriff auch für alle Hiphopper allgemein verwendet.

Beat: (sich regelmäßig wiederholender) Schlag. Der Beat ist das tragende Element eines HipHop-Stückes. Er besteht aus der Bassdrum, der Snare, die den (4/4-)Takt angibt, meist in Verbindung mit einer Highhat.

Beatbox: l. Auch Human Beatbox, ist das Erzeugen von Beats einzig und allein mit Lippen, Zunge, Stimme und Rachen unter Zuhilfename der ein- bzw. ausgeatmeten Luft.

Beats and Lyrics: Gelegentlich verwendete Bezeichnung für HipHop-Musik

Beatstreet: USAmerikanischer Spielfilm aus den frühen 80ern, der die New Yorker Hip Hop Bewegung darstellt. In der DDR wurde er als „Abschreckung“ gezeigt, bracht in Deutschland aber die erste Hip Hop Welle mit sich.

Bertelsmann Music Group: (BMG) Bertelsmann ist einer der weltweit größten Medienkonzerne und hält große Anteile an Firmen wie z.B. RCA, MCA Records, Arista, Bad Boy Entertainment, Jive/Zomba Records, La Face Records, Loud Records etc.

Bgirl: Das weibliche Äquivalent zum Bboy. Auch Flygirl genannt

Big Apple: Synonym für New York City

Bill: slang für (100-)Dollar Banknote.

Bitch: =Schlampe; 1.In der Rapmusik wird oft eine Person, die sich und ihre Kultur verkauft, als Bitch bezeichnet. 2. Wird auch als frauenfeindliche Beleidigung benutzt.

Black Watch: USAmerikanische Organisation der Black Panther Party. Sie dient zur Überwachung der Polizisten und sollte zur Eindämmung der brutalen Übergriffe von Polizisten auf Afroamerikaner dienen.

Blunt: l. Synonym für eine mit Marijuana gefüllte Zigarre der Marke “Phillies” 2. Wird auch Joint genannt.

BMG: Siehe Bertelsmann Music Group.

BMI: Abkürzung für Broadcast Music Inc. Der Sinn ist der gleiche wie bei der Organisation ASCAP( siehe unter ASCAP). BMI ist Konkurenz der ASCAP.

Boogie Down: Slang-Bezeichnung für die Bronx, ein Stadtteil von New York. Inoffizieller Geburtsort des Hiphop.

Bootleg: Raubpressung. Sind Mitschnitte von Live Auftritten, werden weiter verkauft, ohne das die Künstler oder die Plattenfirmen eine Gewinnsumme sehen. Mitschnitte aus vergangener Zeit sind Sammlerstücke und oftmals eine Menge Geld wert, da sie sonst in dieser Form nicht existieren.

Boo-yaa: Slangausdruck. 1. Synonym für unglaublich gut. 2. Kurzform von Boo Yaaka, dem Sound einer Shotgun. 3. Synonym für Marihuana.

BPM: “Beats per Minute”, Maß für die Geschwindigkeit eines Musikstücks.

Break: l. Pause in Musikstücken über mehrere Takte, mit eventuellen Rhy-thmusaussetzungen. 2. Begriff aus der Musikindustrie für den kommerzi-ellen Durchbruch einer Veröffentlichung oder eines Acts.

Brother: (engl. Bruder), auch Bro, wird im Hiphop für Afroamerikaner benutzt, ebenso nennen sich die Mitglieder einer Posse oder Crew Brothers. In Deutschland ist auch der Begriff Brüder geläufig.

Bullen: =Polizisten

Bumrush: l. Bedeutet das eine Gruppe gewalttätig in eine Veranstaltung eindringt, um sich das Eintrittsgeld zu sparen 2. Wenn eine Person von einer großen “Menge“ verkloppt wird, wird dies “to bumrush” genannt.

Bundesgrenzschutz: Deutsche Bundespolizei. Neben der Sicherung der Staatsgrenze übernimmt der Bundesgrenzschutz auch bahnpolizeiliche Aufgaben und ist damit der einzige staatliche Wachschutz für eine Aktiengesellschaft. Ebenfalls zum BGS gehören die seit 1986 vielerorts gegründeten Sonderkommisionen zur Bekämpfung der Graffiti-Subkultur. Wegen brutaler Übergriffe auf Unschuldige und Minderjährige, sowie mangelnder Erfolge in vielen Städten bereits wieder aufgelöst (z.B. 1997 in Düsseldorf).

C
Chill(en): (von to chill “kühlen”) bedeutet “abhängen“ “rumhängen“ sich ausruhen usw..

Click: Clique oder Gruppe.

Columbia: (Sony-Music) USAmerikanischer Medien-Konzern der 1987 an Sony verkauft wurde.

Connections: (engl.: Verbindungen) “Connections sind alles“ bedeutet soviel wie, Kontakte zu Gruppen und Personen zu haben.

Contest: engl.: Wettkampf oder Wettbewerb. Ähnlich wie Battle.

Covern: Begriff aus dem Musikbusiness, wenn ein Interpret einen anderen Song neu auflegt oder ihn neu produziert. Covern ist nicht das gleiche wie byten.

Crew: Gruppe oder auch “Posse“ genannt.

Crossfader: Begriff aus dem DJing. Der Crossfasder ist ein Bauteil von einem Mixer, der von Grandmaster Flash entwickelte wurde. Es gibt einem die Möglichkeit das manuelle Ein- und Ausblenden der verschieden Signale, sowie den schnellen Wechsel der Kanäle selbst zu bestimmen und auszuführen.

Crowd: (engl.: Masse, Menge) hier: Publikum

D
DAT (Digital Audio Tape): Magnetband-Speichermedium, das Musik digital speichert. Wird von Musikern gerne bei Auftritten zum Abspielen ihrer Instrumentals verwendet. Wird heute oft Anstelle der alten analogen Masterbänder benutzt.

Dead Presidents: Synonym für Geld, wird Dead Presidents genannt, da auf den Dollar-Noten Bilder der Köpfe verstorbener US-Präsidenten aufgedruckt sind.

Death Row Records: Plattenlabel aus Los Angeles, Kalifornien (USA), welches 1992 von Dr. Dre und Suge Knight gegründet wurde. Die erste LP “The Chronic“ von Dr.Dre verkauft sich über 3Millionen mal und verschaffte dem Label einen guten Einstieg ins Plattengeschäft. Mitte der 90er Jahre galt Death Row als das erfolgreichste Label der USA. Jedoch, nachdem Death Row´s größter Interpret, Tupac Amaru Shakur, in jener Zeit ermordet wurde und später auch Noturious B.I.G, wendete sich das Blatt und das Gangts Image wurde der Firma zum Verhängnis. Dr. Dre verließ das Label und gründete “Aftermath Entertainment”, Snoop Doggy Dogg brachte noch eine LP bei Death Row auf den Markt und verabschiedete sich ebenfalls. Death Row existiert noch heute, wenngleich auch mit weniger Erfolg.

Decks: =Turntables =Plattenspieler, Begriff aus dem DJing

Def: abgeleitet von “death”, bedeutet “geil” oder “sehr gut”.

Def Jam (SONY/CBS): Legendäres Hiphop-Label aus den USA, welches 1984 von Russel Simmons und Rick Rubin gegründet wurde. Rick Rubin hat sich von Def Jam getrennt aber Def Jam ist weiterhin aktiv. Def Jam’s Vertragspartnerliste liest sich wie die Top-Ten der 80er Hip Hop-Interpreten wie z.B. Public Enemy, Beastie Boys, Run DMC, LL Cool J und Slick Rick. Der Film “Krush Groove” dokumentiert die Gründerjahre der Firma.

Demo: Siehe Demotape.

Demotape: Audiokassette die zu Promotionen Zwecken produziert wird.

Die Deutsche Reimachse: Ist ein deutsches Hip Hop Projekt, welches 1993 zur Unterstützung der Deutschen Aidshilfe unter der Führung von Rap Nation Records gegründet wurde. Helfende Gruppen sind z.B. Die Reimbanditen, Die Fantastischen Vier und Fresh Familee.

Dissen: (Abgeleitet von disrespect) Bedeutet keinen Respekt vor jemanden zu haben und ihn anzugreifen mit Raps, ihn schlecht zu machen und über ihn herzuziehen.

DJ: Abk. für Discjockey. Aus dem Englischen und bedeutet “Plattenaufleger“. Wurde im Hip hop durch verschieden Techniken wie z.B. das Scratchen und Cutten weiterentwickelt und ist gleichwertig zu anderen Musikern (z.B. Mc´s) zu sehen.

DJ-Bags: Schallplattentaschen

DJing: Siehe DJ.

DJ-Tools: (DJ-Werkzeuge) Soundeffekte, Samples, Instrumentals etc. auf Platten, die dem DJ ermöglichen, zu scratchen, zu mixen, zu cutten und andere Effekte zu erzeugen.

Dope: (engl.:Rauschgift) =Drogen

Down: bedeutet mit jemandem zu chilln oder jemanden zu respektieren.

Down by Law: Schon lange dabei sein oder sehr begabt in einer Sache sein.

Drive By: auch Drive By Shooting. Eine Form des Mordes, bei der aus einem fahrendem Auto geschossen wird. Wird meistens unter Gangs benutzt. Z.B. B.I.G. wurde Opfer eines Drive by Shooting.

E
Electro: Bestimmte Art des HipHop, der typisch für seinen speziellen, futuristischen Sound ist. Einflüsse lagen in der Funk-, Jazz-, Soul- und Pop-Musik. Electro wurde später der typische HipHop-Sound der Westcoast. Der Arabian Prince, Dr. Dre und die World Class Wrecking Crew zählten zu den bedeutendsten Repräsentanten. Electro ist eine bevorzugte Musikrichtung der B-Boys. Mitte der 90er wurden andere Dj´s auf Electro aufmerksam und veränderten dieses in Instrumentales und somit entstand Electro (vergleichbar mit Techno und ähnlichem) Music, die immer noch in Clubs gespielt wird.

EP: Extended Play. Abgespeckte Version der LP, die meistens höchstens 6 Titel beinhaltet. Zu den ersten HipHoppern, die eine EP veröffentlichten, gehörten zum Beispiel das NWA Mitglied Eazy E. und Chubb Rock.

Event: Veranstaltung, Konzert usw.

F
Fading: wird die Aktion genannt, beim Dj-ing, wenn von einem Musiktitel in den anderen Musiktitel übergegangen wird.

Fake: (engl.: “unecht”) Bezeichnung für Dinge im HipHop, die nicht echt, nicht real sondern aufgesetzt sind. Ein Fake-MC ist ein Rapper, der nicht zu HipHop steht.

Fame: (engl.:Ruhm) Eines der Hauptziele der HipHop-Aktivisten ist es Fame zu erlangen und dadurch der Anonymität und Belanglosigkeit des alltäglichen Lebens zu entrinnen. Fame bedeutet berühmt, reich usw.

Fame-Bitch: =Frauen die sich gern mit Bekanntheiten aus dem Hip Hop Buisness schmücken.

Fatlaces: Breite Schnürsenkel

Fett MTV: Deutschsprachigen HipHop Sendung auf MTV Europe.

Flavor: (engl:Geschmack) Lebensgefühl oder auch Stil.

Flow: Beim Rappen: Bezeichnung für den harmonischen Fluß der Stimme. Flow ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines Rappers, welches bei Battles auch oft in die Bewertung mit einfließt. Ein Rapper mit Flow gerät nicht ins Stottern, behilft sich keiner Füllwörter, spricht flüssig und dennoch im Takt.

Flyer: sind Werbemittel für einen Event. Die Flyer sind oft kleine Kärtchen oder auch Plakate. Dieser Begriff wird nicht nur im Hip Hop Bereich verwendet.

Freestyle: Improvisieren von Reimen in Echtzeit.

G
G: bedeutet vieles wie z.B. Gangster, Gun, Guy, Girl.

Gang: Strassenbande

Gangbang to: Verbrechen einer Gang oder aber auch Begriff für Gruppensex.

Gangbanger: Gang-Mitglied

Gangsta: Slang-Bezeichnung für Gangmitglied.

Gangsta Rap: Eine Stilrichtung von Hip Hop, bei der Gangsta Themen eine Rolle spielen. (näheres dazu siehe Gangster-Rap)

Gangster-Rap: Ende der 80er Jahre in USA entstandenes Hiphop-Genre. Als einer der ersten Gangster-Rapper ist Schoolly D. zu nennen, der sich heute Schooly D. schreibt. Vor allem durch Interpreten wie Ice T. und N.W.A. wurde diese Strömung sehr populär. Vor allem die Westcoast-Rapper werden immer häufiger lapidar als “Gangster-Rapper” bezeichnet.

G-Funk: Musikstilrichtung. Erfinder: Dr. Dre und Warren G.

Ghettoblaster: Ist ein tragbarer Kassettenrecorder mit leistungsstarkem Verstärker.

Gig: ein Auftritt, eine Show, eine Performance.

Gold/Goldene Schallplatte/Goldstatus: In Deutschland wird eine Goldene Schalplatte vergeben, wenn eine Platte min. 250.000 mal verkauft wurde, in den USA hingegen erst ab 500.000 verkauften Platten. Eine Platinschallplatte wird in Deutschland ab 500.000 und in den USA ab 1.000.000 vergeben. Sie werden für Alben und Singles verliehen. Vergeben werden Goldene Schallplatten von der Recording Association of America (RIAA), bzw. nationale Organisationen an die Künstler und Produzenten.

Grammy Awards: In Form des Grammy´s werden alljährlich besondere Leistungen, im Bereich der Musik, von der NARAS ausgezeichnet. Seit 1988 existiert hierbei die Kategorie “Best Rap Performance”.

Griots: Urform der MC’s. Westafrikanische Geschichtenerzähler, die abendfüllende Vorträge in Reimform halten.

H
Hi Hat: Macht die hohen, meist zischenden Laute aus die in einer Schlaggeschwindigkeit von 1/8 und 1/16 unterschieden wird. Die Hi Hat verleiht dem Beat zusätzliches Volumen im oberen Frequenzbereich und ist dadurch wichtiger Bestandteil des Beats.

HipHop-Aktivist: Jemand, der Hip Hop unterstützt, macht und lebt.

HipHop-Szene: Umfassende Bezeichnung für alle Aktivitäten und Aktivisten in den Bereichen Breakdance, Writing, DJing, MCing.

HipHouse: Musikstil der ein Mix aus Hip Hop und House darstellt und Ende der 80er Jahre entstand. Größtenteils werden hier Rap Vocals über Housebeats gelegt.

Ho’: eigentlich Hooker=Nutte; hat die ähnliche Bedeutung wie Bitch.

Homeboy: Bezeichnung für einen HipHopper.

Homegirl: Bezeichnung für eine HipHopperin.

Homie: Kurzform von Homeboy, bedeutet auch guter Freund.

Hood: Nachbarschaft, abgleitet von Neighbourhood, aber auch Ausdruck für “Kapuze” oder “Haube”

Hoodlum: auch eine Bezeichnung für Gangster.

Hooptie Ride: =Drive by Shooting bloß mit Hooptie ist ein altes Auto in sehr schlechtem Zustand gemeint.

Human Beat Box: 1. Bezeichnung für eine mit Zunge, Rachen und Mund immitierte Drum Maschine. Oft werden auch gleichzeitig Bassläufe und/oder Melodien ohne technische Geräte erzeugt 2. Bezeichnug für Jemanden der eben diese Technik beherrscht(wie z.B. Rahzel, Killa Kella usw.)

Hustler: Wörtlich übersetzt “Strichmädchen” oder “Stricher”, aber auch “Arbeitstier”.

I
Innovative Music Corporation (I.M.C.): 1989 in Mönchengladbach gegründete Vereinigung von Hiphoppern, die Basisarbeit für DJ’s und MC’s leistet, d.h. z.B. Demotapes aufnimmt und verschickt. Hier entstand seit 1990 die Tape-Reihe “Underground Tape” und Gruppen wie “Hörzu” fanden durch I.M.C. ein Plattenlabel.

International Breakdance Cup: Vorläufer des Battles Of The Year, welches von Jay Force Posse, 1990 in Hannover veranstaltet wurde. Wie der Name schon sagt, ist der International Breakdance Cup, genau wie das Battle Of The Year, eine Breakdance-Weltmeisterschaft.

ITF-Worlchampionship: =International Turntablist Federation Weltmeisterschaft.

J
Jam: Bezeichnung für HipHop-Großveranstaltungen, zu der sich Akteure aus allen Bereichen des Hiphop zusammenfinden und ihre Kultur aktiv leben und zeigen. Zu einer Jam gehören daher: MC’s, DJ’s, Musiker, Writer, B-Boys und Girls.

Joined Individuals Gaining Strenght Around The World: Internationaler Zusammenschluß diverser Rapper, Breaker, DJ’s und Writer, die es sich zum Ziel gesetzt haben, HipHop-Aktivisten der ganzen Welt zusammenzubringen und innerhalb der HipHop-Szene eine Art Infrastruktur zu bilden.

Joint: Siehe Blunt.

Jugendarbeit: (z.B.: Swat, HipHop Mobil, Hip Hop Hamburg e.V.).

K
KDAY: Name der ersten 100% HipHop-Radiostation der Welt, die nach einigen Jahren ihren Sendebetrieb auf Grund finanzieller Engpässe einstellen mußte.

Keep it real: Sich treu bleiben.

Kiss FM: Auf Blackmusic und Dance spezialisierte, internationale Radiokette.

L
Label: 1. Plattenfirma, Musikverlag oder Markenfirma. Zu den wichtigsten HipHop-Labels in Deutschland zählen u.a. MZEE, Yo Mama, Sellout, Rap Nation, Ruff’n'Raw und 360 Grad und in den USA Death Row, Def Jam, Afteermath Records und Bad Boy Entertainment 2. Aufkleber der auf eine CD, EP oder LP enthalten ist, aus dem entnommen werden kann, wer der Interpret, der Titel und der Song ist.

Loop: Begriff aus dem DJing und Produzieren. Hiermit wird ein Sample im gleichen Abstand immer wieder wiederholt. In den meisten Fällen geschieht dies alle vier Takte. Loops können sowohl am Plattenspieler als auch mittels Sampling am Computer erzeugt werden.

Lowriding: Tieferlegen eines Autos. Aber seitdem Verbot, werden hydraulische Systeme benutzt, wobei dann während der Autofahrt, die Höhe des Wagens verändert werden kann.

Lyrics: Songtext, eines Rappers, welche gelegentlich auch in den Booklets einer LP enthalten ist. Es sind auch schon Bücher, mit den Besten Lyrics jeweiliger Rapper erschienen und im Internet gibt es genügend Seiten, wo die Lyrics online gestellt sind.

M
Mack: = Pimp, oder ein Frauen-Typ sein.

Mack Daddie: Frauenheld.

Mainstream: (wörtlich: “Hauptstrom”) massentaugliche Musik

MC: Steht für Master of Ceremony, oder auch Move (the) Crowd. Jemand der die Menge bewegt, sie unterhält und bei Laune hält, nur durch sein Raps und Lyrics.

MCing: Steht für Master of Ceremony in Aktion. Anderes Wort für Rappen.

Mic Check: Das Mic wird kontrolliert, auf Funktionstüchtigkeit und es wird gecheckt wie die Lautstärke beim rappen ist.

Mic Control: Bedeutet, das man mit dem Mic umgehen kann, also das das Publikum den Rapper laut und deutlich versteht.

Mini Disc: Digitaler (Ton-) Datenträger, Datenreduktion wird verwendet. Siehe auch DAT.

Mixer: Mischpult welches von DJ´s benutzt wird. Am meisten wird ein Battlemixer benutz, da er Platz sparend und auf das nötigste beschränkt ist(siehe Battlemixer).

Mixtape: Ein Tape, das meist die nuesten Hits enthält und meist auf Jams, Plattenläden oder Straßenständen verkauft wird. Vereinzelt werden Mixtapes auf Platten gepresst.

N
NARAS: (National Academy of Recording Arts and Sciences). Organisation, die 1957 in Los Angeles(USA) gegründet wurde um sich hauptsächlich mit dem Erkennen, Fördern und Belohnen großer Leistungen in der Schallplattenbranche zu beschäftigen. Ihre Mitglieder (dazu gehören Komponisten, Sänger, Produzenten etc.) wählen aus den tausenden Nominierungen alljährlich die Preisträger der Grammy Awards aus. In mehr als 70 Kategorien, wird auch der Best Rap Performance Preis vergeben. Die Verleihung wird im Tv ausgestrahlt.

New Jack: Anfänger.

Nine: Neun-Millimeter-Pistole.

Newschool: Die junge Generation der Hip Hop Kultur

No Diggety: Kein Zweifel, keine Frage.

O
Off Beat Rap: Stilform des Rap, welche bedeutet, das nicht auf dem 4/4 Taktes begonnen wird zu rappen, sondern davor oder danach. Das schwierige ist es, dabei trotzdem im Takt zu bleiben. Dadurch ist es möglich, seine Raps anders zu betonen. KRS One war einer der ersten, der diesen Stil beherrschte und verbreitete

Oldschool: =alte Schule, mit Old School werden die Ersten in der Hip Hop Szene bezeichnet.

P
P.A.: P.A. steht für Public Address Sytem, welches eine Lautsprecheranlage und Zubehör beschreibt. Dies Anlage ist bei jeder Veranstaltung dabei, wird vor der Veranstaltung aufgebaut un danach wieder abgebaut. Manche Bands führen ihre eigene P.A. mit.

Paper: Engl.: Papier. bedeutet Geld.

Parental Advisory: Der kleine schwarz-weiße Aufkleber mit der warnenden Aufschrift Parental Advisory: Explicit Lyrics soll Eltern und Erzieher auf den (angeblich) jugendgefährdenden Inhalt und Sprechstil der tragenden Platte – für gewöhnlich ist es eine Rap-Platte -aufmerksam machen. Schon seit den 80-ern wartete die Recording Industry Association of America (RIAA) mit solch “vorbeugenden” Maßnahmen auf. Der Aufkleber wurde Anfang der 90er Jahre weltweit bekannt, als Gangsta-Rap Furore machte und sich Tippy Gore (Gattin des damaligen US-Vizepräsidenten) für seine Nutzung einsetzte.

Pitch: Engl.: Tonhöhe. Für DJ ist der “Pitch-Controler” (auch “Pitch-Adjustment”) eine der wichtigsten Funktionen an seinem Plattenspieler.Damit kann er die Geschwindigkeit des Plattentellers regulieren und ist so in der Lage beim Mixen auch Stücke mit verschiedenen Geschwindig keiten ineinanderfließen zu lassen, bzw. sie grob anzugleichen, um dann bei einem Cut keine zu argen Geschwindigkeitsschwankungen zu riskieren.

Pimp: Zuhälter.

Plattentasche: Auch DJ-bag. Ideale DJ Tasche für die Plattenbeförderung. Meist aus Stoff und Kunststoff gefertigter Textil-Artikel.

Player: 1. Bezeichnung für jemanden, der “True to the game” ist. 2. Synonym für Playboy.

Poll: =Umfrage

Poser: =Mitläufer, sind die jenigen, die so tun als ob sie die Besten wären oder dazu gehören. Sie versuchen dazu zu gehören ,indem sie die gleiche Kleidung, Redewendung oder ein bestimmtes Image aufsetzen. Aber die Aktivitäten zählen in der Hip Hop Kultur mehr, als das äußere Erscheinungsbild.

Posse: =Haufen; Gruppe, eine Crew. Bsp. S.W.A.T. Posse.

Pot: =Marijuana.

Projects: So wird der soziale Wohnungsbau in den USA bezeichnet. Siehe auch Slum, Ghetto.

Promo/Promotional Copy/Promo-Tape: Wie der Name schon sagt, dient die Promotional Copy ausschließlich Werbezwecken. Es werden vor der Veröffentlichung meistens Exemplare, an wichtige Radiostationen, Dj´s und ähnliches versendet. Besonders in Amerika werden bei Konzerten Tapes an das Publikum verteilt, mit Ausschnitten der Tracks.

Promoter: Ist der Manager einer Veranstaltung.

Promotion: =Werbung, hierbei wird für die jeweilige Band, den Künstler oder für die Veranstaltung geworben. Die Hilfsmittel sind z.B. Flyer(siehe unter Flyer) auf denen die wichtigsten Daten für die Veranstaltung z.B. stehen. Werbung kann aber auch in Zeitung, TV oder Internet gemacht werden. Aber Flyer ist die wahrscheinlich billigste Variante von allen.

Props/jemandem Props geben: Respekt zeigen, indem z.B. das Publikum Beifall, etc. dem MC oder DJ auf der Bühne für die Show Props gibt.

R

Racken: Anderes Wort für klauen.

Rag(g)amuffin’: So wird in Jamaika jemand von der Straße genannt.

Raggamuffin’HipHop: Musikstil, Mix aus Hip Hop und Dancehall, jener durch Mc´s wie Asher D. und Daddy Freddy hoch gebracht wurde. Dancehall ist aus dem Reggae ein Musikstil, der sich aus dem Reggae entwickelt hat.

real: (to be real) echt oder wahr sein, dies bedeutet das jemand seine Kultur nich verkauft, sondern für sei lebt. Auch wird jemand so bezeichnet, wenn er möglichst nahe am “Hip Hop Ideal“ liegt.

Recordbag: Siehe DJ-bags, Plattentasche.

Release: Bezeichnung für eine Veröffentlichung.

Release Date: Veröffentlichungsdatum der LP, Single oder ähnliches.

Remix: bedeutet neu mixen, also eine Version eines Tracks, entweder mit neuen Beats oder neuen Texten zu bestücken. Oftmals bleiben aber die Texte erhalten und bekommen einen neuen Beat. Es gibt Singles oder auch ganze Remix Alben, manche weniger gut manche umso besser. Einen Remix zu machen ist nich schwer, aber einen guten Remix zu poduzieren ist umso schwerer.

Represent, etwas Representen, etwas zu repräsentieren: Es wird in der Verwendung für Verkörperung oder Vertreten verwendet. Z.B. kann man sein Herkunftsort oder seine Cru verkörpern oder präsentieren.

Respect: (engl.: Respekt) Anerkennung im Hip Hop zu haben ist wohl so ziemlich das wichtigste, neben Fame, was es gibt.

Roots: (engl.:Wurzeln) der Ursprung oder die Herkunft.

Rookie: (engl.: Grünschnabel) Ein Toy, Anfänger, einer der neu im Business ist.

rpm: “Rotations per minute”. Beschreibt die Umdrehungen des Plattentellers eines Plattenspielers pro Minute. Es haben sich 2Geschwindigkeiten durchgesetzt. Langspielplatten laufen fast ausschließlich auf 33 1/3 rpm, Maxi Singles meist auf 45 rpm.

S
Sample: Engl.: Probe. Begriff aus dem Djing und der Musikindustrie.Siehe auch Sampler. Samples sind jedoch nicht nur Melodien sondern oft auch bekannte Aussprüche, Schreie und Ähnliches.

Sampler: 1. Computer, der analoge Musiksignale in digitale Daten umwandelt, womit dann z.B. die Geschwindigkeit, Länge oder Klänge usw. selbst bearbeiten werden können. Wird ein Ausschnitt aus dem Track gezogen, so wird dies auch Sample genannt. Dieses Sample kann auch in andere Tracks eingesetzt werden und genau auf den Beat abgestimmt werden. Mit dem Computer ist alles möglich. 2. Bezeichnung aus der Musikindustrie für eine Zusammenstellung der Songs diverser Musiker auf einem Tonträger. Ein Sampler wird auch als Compilation bezeichnet.

School: So werden die Zeitabschnitte in der Hip Hop Kultur beschrieben. Es wird zwischen Old- und New School unterschieden.

Scratch(en): Eie Platte wird per Hand hin und her bewegt, wodurch ein kratzendes Geräusch entsteht. Durch den Crossfader, können überflüssige Geräusche geschickt ausgekoppelt werden und somit kann das entstandene Geräusch zum verfeinern der Beats eingesetzt werden.

Signing/signen: Unterzeichnen eines z.B. in der Musikbranche, eines Plattenvertrags.

Skills: (engl.: Geschick, Fertigkeit, Können). Fähigkeiten eines Rapers.

Slipmat: Ist eine Filzmatte, die auf die Plattenteller gelegt wird, damit die Platten nicht beschädigt werden und die Platten besser auf dem Plattenteller gleiten.

Slum: Ghetto eine arme, schlechte Wohngegend, in der zumeist ethnische Minderheiten wohnen.

Snare: Die Snare ist der hohe Schlag eines Beats, der den Rhythmus bzw. den Takt angibt.

Soundtrack: Die musikalische Begleitung eines Films oder eines Spiels. Diese werden meistens im Handel, auf einem Tonträger, angeboten.

Streetjam: Hip Hop Straßenfeste, die aus den vergangenen Blockparties entstanden sind.

Style: Der eigene Style ist von großer Bedeutung. Er muss typisch für die Person sein, die ihn ausübt und darf nicht von anderen abgeschaut sein. Er muss eigen und innovativ sein. Beim rappen bedeutet es, wie man mit der Sprache umgeht und beim Djing, wie man mit den Platten umgehen kann.

T
Take: bezeichnet eine einzelne Aufnahmeversion bei einem Song.

Tape: Bezeichnung für Kassette, Demo Tape oder ein Mix Tape. Tapes werden überall verteilt, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie werden auf Jams und anderen Festivals verteilt.

Technik: Bezeichnung für die Methode und Art des Vorgehens bei der Ausführung des MCings, Djings etc.

Technics SL 1210 MK II: Oft kopiert und nie erreicht! Seit Jahrzehnten stellt dieser professionelle, quarzgesteurte Plattenspieler mit High-Torque-Direktantrieb jeden DJ völlig zufrieden und ist in vielen Discotheken und Clubs weltweit der beliebteste Turntable. Trotz vieler Nachbauplattenspieler hat bis heute keiner den Technics SL-1210 MK II verdrängt. Ausstattung: 2 Geschwindigkeiten (33 1/3 und 45 U/min). • Auf ± 8 % pitchbar • Start-/Stoppzeit < 0,7 s • 1500 g/cm Startdrehmoment • Gleichlaufschwankungen < 0,02 % WRMS • Abm.: 453 x 162 x 360 mm • 11 kg Gewicht •

Toasting: Ein aus Jamaika stammender Sprechgesang, welcher meistens mit hörebaren jamaikanischen Akzent versehen ist. Das bendere an diesem Style ist es, die Wort zu verformen und zu strecken, so dass man sie oft nur noch schwer erkennen kann.

Tools: Siehe DJ-Tools.

Transform: siehe auch: scratchen.

Trip Hop: Mix aus Hip Hop und Clubmusik, welcher elektronisch produziert wird.

True School: Old School.

Turf: (engl.: Boden, Rennbahn, Revier). Als Turf wird das eigene Revier bezeichnet. Besonders in New York galt es früher als eine Art Kriegserklärung, wenn jemand aus einer anderen(verfeindeten) Cru das eigene Revier betrat.

Turntables: =Plattenspieler; genau ins Deutsche übersetzt: Drehtische.

U
-
V

Vinyl: Bezeichnung für die eigentlich aus Polyvinylchlorid hergestellten Schallplatten. Dj´s im allgemeinen sind auf Vinyls angewiesen, da mit CDs niemals das möglich sein wird, was mit Schallplatten möglich ist. Man wird niemals mit einer CD so scratchen oder andere Effekte erzeugen können, wie es mit Vinyls möglich ist. Anfang der 90er Jahre haben die großen Plattenkonzerne (Majorlabels wie Sony, Time Warner, BMG etc.) versucht, das in der Herstellung wesentlich teurere Vinyl gänzlich vom Markt zu verdrängen. Doch dank des erfolgreichen Engagements der Radio- und Club DJ’s, sowie der Independent-Labels werden seit Mitte der 90er Jahre wieder mehr Schallplatten gepresst.

X
-
Y
-
Z
-
#
7″ oder 7inch: Ist eine kleinere Schalplatte mit einer Größe von 17, 78cm, die aber kaum im Hip Hop oder in Clubs verwendet wird. Sie ist nicht so gut zu gebrauchen wie die 12“. Auf der 7“ können nicht so viele Tracks gepresst werden, da sie nicht so viel Kapazität wie die 12“ besitzt. Im Reggae und im Dancehall bereich herrscht sie aber, trotz ihrer Nachteile, vor.

12″ oder 12 inch: Ist die große Standard Schalplatte, mit einer Größe von 30,48cm. Sie wird von den Dj´s bevorzugt, da sie besser zu Hand haben ist, als die kleinere 7“.

50 (five-0): In der Westcoast, wird ein Polizist, als Five O bezeichnet, dieser Begriff stammt aus der Fernsehsserie Hawaii Five-0.

186: (one-eight-six) Dieser Code wird über Funk zum kommunizieren benutzt und bedeutet Mord. Dieser Code ist von der Amerikanischen Polizei und bedeutet im Hip Hop Slang, auf der Hut vor jemanden sein, der dich töten will.

187: (one-eight-seven) siehe 186

911: Rufnummer für Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr in den USA.