Mos Def gehört mit Sicherheit zu den talentiertesten Hip-Hop-Künstlern unserer Zeit, dies hat er mit diesem exzellenten Album mehr als unter Beweis gestellt.
Äusserst abwechslungsreich gestelltet und intelligent gemacht, föngt es an mit dem Intro “Fear not of Man”, indem er seine Sicht der Dinge in Sachen HipHop darstellt, HipHop als vereinender Faktor, als Sichtweise und Lebenseinstellung.
Kein überflüssiges Gepose über OG’s, Niggaz und Biatches.
Als nächstes kommen “Hip Hop” und “Love”, hier zeigt sich, was das besondere an Mos Def ist, von der Stimme her nicht gesegnet wie manch anderer MC, baut er doch durch einen sehr intensiven Flow eine grosse Spannung auf und erreicht eine hohe Intensitiviät.
Der Song “Ms Fat Booty” sollte eigentlich jedem HipHop-Liebhaber vom Sommer 2000 hinlänglich bekannt sein.
Endlich kommt man auch zu den Gastauftritten: Busta Rhymes (“Do it now”), später folgt noch der unvergleichliche Talib Kweli in “Know That”, meinem persönlichen Lieblingslied auf diesem Album. Zusammen mit Mos Def erreicht Talib Kweli eine Intensität, die ihresgleichen sucht.
Die wohl grösste stilistische Überraschung ist der Ausflug in die Hardcore-Ecke mit “Rock n Roll” – “Elvis Presley ain’t got no soul, Bo Didley is Rock n Roll”- Mos Def sicher auch, das hört man deutlich.
Bis zum Ende des Albums wird man nie gelangweilt durch sich wiederholende Beats, jeder Song ist etwas Besonderes.
Fazit:
Ein würdiges und wichtiges HipHop-Album dieses neuen Jahrtausends, würden nur mehr Künstler diesem Beispiel folgen ihre Musik wichtiger nehmen als ihr Gaderobe!
Leider ist Mos Def’s Musikerkarriere seither arg ins Stocken geraten, doch mit diesem Album hat er sich seinen Eintrag in die Hip-Hop-Ruhmeshalle gesichert.
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